DIE NEUE VOLKSSCHULE
ENTSTEHT IM KANTON GLARUS
Gib uns am 4. Mai 2025 dein politisches "JA" an der Landsgemeinde, damit wir Bildungsgutscheine kantonal im Gesetz verankern können!

✅Ein JA zu Bildungsgutscheinen bedeutet, dass alle Schulen, ob öffentlich oder privat, für jedes Kind zugänglich werden und sich so zur echten Volksschule des 21.  Jahrhunderts entwickeln.

✅Mit einem JA zu Bildungsgutscheinen hätten Eltern die Freiheit, jene Schule auszuwählen, die den Bedürfnissen ihrer Kinder am besten entspricht.

✅Mit einem JA zu Bildungsgutscheinen in Glarus ebnen wir den Weg für eine schweizweite Reform, damit bald alle anderen Kantone folgen.
Deshalb JA zu Bildungs-gutscheinen
Martin A. Märki, Unternehmer, Stiftungsrat Schulwandel Stiftung
Marc Fischer, Rechtsanwalt
Caroline Märki, Gründerin familylab.ch
Philipp Schaefle, Architekt
Warum das so dringend ist? Das bisherige Schulsystem gerät in Schieflage
Zu viel oder zu wenig Leistungsdruck? Noten abschaffen oder strenger bewerten? Individuelle Förderung oder klare Grenzen für alle? Darüber, wie wir das Schulsystem reformieren können, werden sich Eltern, Politiker und Experten nicht einig. Das führt zu einer Abwärtsspirale in der Bildungspolitik, die bereits jetzt gefährliche Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler hat:
Unser Vorschlag: Bildungsgutscheine
Ein Bildungsgutschein ist das Geld, welches ein Kind durchschnittlich in seiner Schulstufe an einer öffentlichen Schule kostet. Dieses Geld soll mit dem Kind an die Schule seiner Wahl mitfliessen dürfen, öffentlich oder privat.
Bildungsgutscheine ermöglichen jedem Kind unabhängig vom familiären Einkommen, kostenlosen Zugang zu der Schule (Privatschule), wo es mit Freude lernen darf, an der es sich rundum wohlfühlt und die zu seinen einzigartigen Potenzialen passt. Denn Bildung ist ein Recht und kein Privileg.
Was können Bildungsgutscheine bewirken?
Wahlfreiheit in der Bildung für jedes Kind hilft nicht nur Familien, sondern auch der Volksschule und dem Lehrpersonal.
Eine Schule, die passt
Bildungsgutscheine ermöglichen, dass Kinder die Schule besuchen können, die am besten zu ihren individuellen Bedürfnissen passt.
Eine nachhaltige Zukunft
Durch passende Förderung sinkt der Bedarf an kostspieligen heilpädagogischen Massnahmen. Das spart Steuergelder und sorgt für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft.
Mehr Zufriedenheit für alle
Weniger Konflikte in Klassenzimmern, zufriedenere Lehrpersonen und motivierte Schüler:innen: Wenn Kinder an den richtigen Orten lernen, profitiert das gesamte Bildungssystem und damit die Gemeinschaft.
Schulen, die gebraucht werden
Bildungsgutscheine stärken Schulen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. So bleiben die Schulen bestehen, die wirklich gefragt sind – für ein stabiles und zukunftsfähiges Bildungssystem.
Wir unterstützen die Initiative
Das kantonale Unterstützungskomitee Bildungsgutscheine für Glarus besteht aus engagierten Eltern, Bürgerinnen und Bürgern und Fachleuten aus dem Bereich der Pädagogik sowie Politikerinnen und Politikern. Möchtest du auch dem Komitee beitreten oder uns anders unterstützen?
Aline und Sjaak, Eltern von Gabriel
"In der Privatschule hat unser Sohn Gabriel die Freiheit, sich selbst zu entdecken und zu entfalten. Die Kombination aus moderner, zukunftsorientierter Infrastruktur und der Fokussierung auf zwischenmenschliche Beziehungen macht diese Schule einzigartig. Wir wünschen jedem Kind, das erleben zu dürfen. Deshalb setzen wir uns für Bildungsgutscheine ein."
Fredi Jaberg, Präsident Verein Elternlobby Schweiz
"Die Idee von einer Schule für alle ist etwa so falsch wie ein Schuh für alle Menschen. Der Gedanke, dass wenn alle in eine öffentliche Schule gehen, sich dann dort reich und arm trifft und zusammen friedlich gross wird, ist ein Traum, der von der Realität sehr weit weg ist. Die heutige Situation verhindert, dass Kinder, die in dem öffentlichen Schulsetting Schaden leiden, eine bezahlbare Alternative haben. Es ist dringend nötig, dass die Bildungslandschaft für verschiedene Kinder verschiedene Angebote macht und wir das Leiden von ca. 1/3 der Kinder in der öffentlichen Schule beenden."
Familie R., Eltern von N.
"Es ist ermutigend zu sehen, dass die Privatschule unserer Tochter auch Familien unterstützt, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, sodass Bildung für alle zugänglich wird. Das wollen wir für alle anderen Familien auch erreichen! Die Freude am Lernen und ihre Entwicklung seit ihrem Schulwechsel sind für uns ein täglicher Beweis dafür, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben."
Mark Hauser, Musiker und Pädagoge
"Ich bin für Bildungsgutscheine, damit Kinder von Beginn an die Förderung bekommen, die sie verdienen. Als Musiker hätte ich mir den Zugang zu einer Privatschule gewünscht, die mein küstlerisches Talent fördert."
Remo Grüebler, Unternehmer
"Jeder Mensch lernt anders – doch unser Schulsystem bietet oft nur eine Einheitslösung. Als Unternehmer weiss ich, wie wichtig es ist, Talente individuell zu fördern. Bildungsgutscheine ermöglichen es Schülern, eine Schule zu wählen, die zu ihnen passt, und fördern damit eigenständiges Denken, Problemlösungskompetenz und Kreativität – essenzielle Fähigkeiten für die Zukunft."
Severin Thoma, Vorstand Jungfreisinnige Glarus
«Eltern und Schüler verdienen Vielfalt statt Monopole, um eine Schule auszu-wählen, die ihren Bedürfnissen ent-spricht. Mehr Wahlfreiheit und gesunder Wettbewerb unter Schulen führen zu besserer Qualität und effizienterem Mitteleinsatz.»
Andrea Bernhard, Immobilienberater
"Die Bildungsgutscheine wären eine pragmatische Möglichkeit, die Vielfalt der Schule im Kanton zu erweitern und alternative Bildungsansätze allen zugänglich zu machen."
Jasmin und Samuel Bäbler, Eltern von Jamie
"Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Wir empfehlen allen Eltern, sich für Bildungsgutscheine einzusetzen, wenn sie sich für ihre Kinder eine Schule ohne Druck, dafür mit umso mehr Freude am Lernen wünschen! Wir sind unendlich dankbar, dass unser Kind an seiner neuen Privatschule wirklich respektiert und in seiner Einzigartigkeit gesehen wird."
Häufig gestellte Fragen
Wir wollen die Volksschule stärken und den Steuerzahler langfristig entlasten
Zerstören Bildungsgutscheine nicht die Volksschule?
Nein, wir wollen die Volksschule entlasten. Sie ist eine gute Institution - funktioniert aber nicht für alle. Damit die Kinder, die gerne auf die Volksschule gehen, in einem angenehmeren Umfeld lernen können und die Lehrer sich wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können, sollen alle anderen Kinder unkompliziert wechseln dürfen.
Wer soll das finanzieren?
Die Privatschulen sollen vom Kanton pro Kind einen Kostenbeitrag erhalten in der Höhe der durchschnittlichen Kosten eines Kindes an einer öffentlichen Schule. Die Steuergelder wären für die Schulbildung des Kindes also ohnehin ausgegeben worden.
Die gute Nachricht ist ausserdem: Langfristig gesehen kostet ein Schulsystem, das auf Wahlfreiheit ausgelegt ist, den Steuerzahler weniger, weil sich viele weitere Kosten, wie heilpädagogische Massnahmen reduzieren.
Verstärkt die höhere Auslastung an Privatschulen nicht die gesellschaftliche Spaltung?
Ganz im Gegenteil! Dadurch, dass Kinder unabhängig vom familiären Einkommen Zugang zu einer Privatschule hätten, wird ein gesellschaftliches Miteinander in allen Schulformen gestärkt.
Gibt es Erfahrungswerte zu Bildungsgutscheinen?
Erfahrungen aus den Dänemark und Schweden zeigen, dass die freie Schulwahl positive Effekte auf die Familien und Schulen hat. In Schweden konnten Privatschulen in Gebieten, wo die öffentliche Schule nicht mehr angeboten wird, weil zu wenige Kinder dort leben, eine Lücke schliessen. So könnte man beispielsweise Dörfer in Glarus Süd stärken.
Im Kanton Glarus gibt es kaum Privatschulen. Sorgen Bildungsgutscheine nicht für einen Wegzug in andere Kantone?
Wir wollen Privatschulen im Kanton Glarus stärken und den vielen Glarner Familien Schulangebote in ihrer Nachbarschaft ermöglichen, damit sie nicht wegziehen müssen - egal ob in den nächsten Ort oder in einen anderen Kanton. Deshalb unterstützen wir zur Zeit und in Zukunft die Gründung weiterer Privatschulen im Kanton Glarus.
Dadurch, dass nur Kantonseinwohner den Bildungsgutschein erhalten, kann sich die Änderung ausserdem positiv auf den Zuzug von Familien auswirken. Denn für bildungsaffine Familien wird der Kanton so deutlich attraktiver.
Was passiert mit dem Schulraum, wenn Kinder die öffentliche Schule verlassen?
Viele Schulen klagen ohnehin über zu wenig Räume und zu grosse Klassen. Sollten die Klassen durch die Schulwechsel spürbar kleiner werden, kann das zur Entspannung der Situation an der öffentlichen Schule beitragen. Freie Lernräume können multifunktional genutzt werden, zum Beispiel auch von Privatschulen.
Mindert das Hin-und-Her-Gewechsel nicht die Planungssicherheit für Klassen und Lehrer?
Kein Kind verlässt die Schule leichtfertig. In der Regel entscheiden Eltern sich für die Schulen in der nahen Umgebung. Nur wenn ein erheblicher Leidensdruck besteht, werden Familien den Schulwechsel in Erwägung ziehen. In diesem Fall soll das Vorhaben nicht an der finanziellen Hürde scheitern.